Geschichte

  • 1690 Der nachweislich erste jüdische Bewohner Potsdams war der Hausbesitzer David Michel
  • 1700-1750 Juden siedeln vermehrt in der Mark Brandenburg und in Potsdam.
  • 1740 Gründung einer jüdischen Gemeinde in Potsdam.
  • 28. Oktober 1743 Der preußische König schenkte der jüdischen Gemeinde einen Begräbnisplatz auf dem Judenberg (heute Pfingstberg).
  • 1760 wurde der Rabbiner Jechiel Michel Hirsch anlässlich einer jüdischen Trauung genannt.
  • 1765 erwarb die jüdische Gemeinde ein Grundstück am Wilhelmplatz im Zentrum Potsdams. Auf diesem Grundstück baute sie ihre erste Synagoge. Zur Gemeinde gehörten damals 34 Männer und 36 Frauen.
  • 8. September 1802 Weihe der zweiten Synagoge in frühklassizistischen Stil
  • 1898 Beschluss eines Neubaus der 3. Synagoge. Der bekannte Architekt Julius Otto Kerwien baute diese in Neobarock. Sie wurde am 17. Juni 1903 geweiht und verfügte über 154 Männer- und 162 Frauenplätze.
  • November 1938 Die jüngste Synagoge wurde von den Nazis geschändet. Der Vorstand der Synagogengemeinde wurde gezwungen, seine Grundstücke am Wilhelmsplatz zu verkaufen. Brandbomben zerstörten das Synagogengebäude. Nach 1945 kam von den westlichen Siegermächten ideelle und finanzielle Hilfe, um jüdisches Leben in Deutschland wieder zu ermöglichen.

 

 

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